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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und seinen Kunden über Umzüge, Transporte, Entrümpelungen sowie damit verbundene Zusatzleistungen.
Sie gelten für Privat- und Geschäftskunden innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

2. Leistungen

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Umzüge, Transporte, Entrümpelungen sowie optionale Zusatzleistungen wie Verpackungsarbeiten, Möbelmontage und -demontage, Reinigungsarbeiten und sonstige ausdrücklich vereinbarte Leistungen.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.

3. Leistungspakete

Sofern Leistungspakete angeboten werden (z. B. Basis-, Komfort- oder Komplettpakete), umfasst das jeweilige Paket ausschließlich die im Angebot beschriebenen Leistungen.

Reinigungsarbeiten erfolgen – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – besenrein und stellen keine Grund- oder Spezialreinigung dar.

Leistungen, die nicht ausdrücklich Bestandteil des Pakets sind, gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert berechnet.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise werden als Pauschalpreise vereinbart, sofern nichts anderes schriftlich festgelegt wurde.

Die Zahlung erfolgt wahlweise bar oder per Überweisung.

  • Privatkunden: Zahlung unmittelbar nach Leistungserbringung

  • Geschäftskunden: Zahlung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Angaben vollständig und korrekt zu machen. Dazu zählen insbesondere:

  • Umfang und Art des Umzugsguts

  • Stockwerke, Entfernungen, Laufwege

  • Zugänglichkeit der Objekte

  • besondere Eigenschaften der Transportgüter (z. B. Gewicht, Zerbrechlichkeit)

Der Kunde sorgt für eine freie Zufahrt sowie geeignete Park- und Ladeflächen.
Sofern erforderlich, hat der Kunde eine Halteverbotszone rechtzeitig zu organisieren.

Unvollständige oder falsche Angaben können zu Mehraufwand führen, der gesondert berechnet wird.

6. Zusatzkosten und Mehraufwand

Zusätzliche Kosten können insbesondere entstehen bei:

  • zusätzlichen oder nachträglich angegebenen Möbeln oder Gegenständen

  • weiteren Abhol- oder Lieferadressen, die nicht Bestandteil des ursprünglichen Angebots waren
    (z. B. nachträgliche Transporte aus anderen Wohnungen, Kellern oder Drittadressen)

  • längeren Transport- oder Laufwegen als ursprünglich angegeben

  • fehlenden, defekten, zu kleinen oder nicht nutzbaren Aufzügen

  • Treppenhaus- oder Zugangssituationen, die einen Mehraufwand verursachen

  • Wartezeiten, die nicht vom Auftragnehmer zu vertreten sind

Solcher Mehraufwand wird gesondert berechnet und ist vom Kunden zu tragen.

7. Termine, Stornierung und Ausfallpauschale

Terminabsagen oder -verschiebungen müssen schriftlich erfolgen (z. B. per E-Mail oder Nachricht).

Bei einer Stornierung durch den Kunden gelten folgende Ausfallpauschalen:

  • bis 48 Stunden vor dem Termin: kostenfrei

  • weniger als 48 Stunden vor dem Termin: 30 % des vereinbarten Auftragswertes

  • weniger als 24 Stunden vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Auftragswertes

Die Ausfallpauschale dient dem Ausgleich bereits entstandener Kosten, insbesondere für Personal- und Fahrzeugdisposition.

8. Haftung und Versicherung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

Eine Haftung besteht insbesondere nicht für:

  • bereits vorhandene Vorschäden

  • Schäden an Gegenständen, die vom Kunden selbst verpackt wurden

  • besonders empfindliche, wertvolle oder zerbrechliche Gegenstände, sofern diese nicht ausdrücklich vor Auftragsbeginn als solche gekennzeichnet wurden

  • Schäden durch altersbedingten Verschleiß oder normale Abnutzung

Im Schadensfall erfolgt ein Ersatz ausschließlich zum Zeitwert, nicht zum Neuwert.

Soweit eine Transportversicherung besteht, erfolgt die Schadensregulierung im Rahmen der jeweiligen Versicherungsbedingungen. Ersatzansprüche sind auf die Versicherungsleistung begrenzt.

9. Haftungsbeschränkung

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt.

Eine weitergehende Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

10. Geschäftskunden

Gegenüber Geschäftskunden gelten diese AGB auch dann, wenn entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen verwendet werden, es sei denn, diesen wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Geschäftskunden ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.

11. Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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